Hörensagen

“Die Welt redet schnell und vergisst nur langsam.” Sandra Kunze

Obwohl über kurz oder lang deutlich wird, dass jene die denken nicht allzu schnell sprechen, jedoch lange erinnern. Jene, die schnell sprechen, vergessen meist auch schnell – weil sie nicht nachdenken.

Wie dem auch sei …

„Aber die beste und sicherste Tarnung ist immer noch die blanke und nackte Wahrheit. Komischerweise. Die glaubt niemand.“ Max Frisch

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Omnia Sol Temperat

“Sonnengottes reinstes Licht
Wandelt alle Wesen
Des Aprils Angesicht
Lässt die Welt genesen
Zu Cupiod neigen sich
Aller Männer Sinne
Alle Schönen beugen sich
Jungem Gott der Minne.

Liebe mich von Herzen treu
Sieh, wie ich dich minne
Du erfüllest stets aufs neu
Alle meine Sinne.

Will die Welt im Frühlingshauch
Ihren Glanz erneuen
So gebietet Frühling auch
Dass wir beide uns freuen
Wandeln wir den alten Pfad
Frühling deiner Wangen
Gib mir treuen guten Rat
Ihm nur anzuhangen.”

(In Extremo)

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Gefunden

“Tief denkende Menschen kommen sich im Verkehr mit anderen als Komödianten vor, weil sie sich da, um verstanden zu werden, immer erst eine Oberfläche anheucheln müssen.” Friedrich Nietzsche

“Wer nicht in die Welt passt, der ist immer nah daran sich selbst zu finden.” Hermann Hesse

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Kritzeleien

‎”Manche Linien, die sich durch ein Leben ziehen sind wie ein Strich durch die Rechnung.” Sandra Kunze

Entspringt nicht meinem Herzen, aber meinem Geist. Nicht meine Situation, aber der Gedankengang ergab sich halt zufällig. ;)

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Und wieder eine Weisheit …

“Wenn man erzielen möchte, dass einem aus der Hand gefressen wird, sollte man zwangsläufig nicht nur den kleinen Finger hinhalten.” Sandra Kunze

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Ein paar Gedanken

Lieber das Glück selbst in die Hand nehmen statt zu warten, bis es einen an die Hand nimmt. Sandra Kunze

Erst am Ende unseres Weges stehen die Antworten. Laotse

Schmerzen vergehen, Wunden verheilen und Narben verblassen – aber verpasste Chancen und unausgeschöpfte Möglichkeiten bleiben für immer, was und wie sie sind. Sandra Kunze

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Einfach, oder?

Ich liebe dich.
Du liebst mich.
Wir lieben uns.
So einfach ist das.
Leider nicht.

(Ernst Ferstl)

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Der Brunnen

Einst ein Mädchen Wasser holte
So sie dem goldenen Pfade folgte
Auf dem Weg zum Orte, an dem der Brunnen lag
Hörte man, wie sie leise sprach:

„Brunnen, das Glück du in dir trägst
Ein Blick ins Tiefe, wie du all die Träume hegst
Des einen Mauer zu hoch gebaut
Beim Ander’n nicht zu weit geschaut
Der Nächste war nicht mehr schön
Man wird wohl dran vorübergehen
Des Letzten Wasser war zu trüb
Das Mädchen ob‘ am Rande blieb
So wohlgeformt und tief und klar
Bisher noch keiner der Richt’ge war
Ob der Brunnen wird gefunden
In welchem das Mädchen samt dem Krug verschwunden
Wie sie hineinzusehen verlockt hinabfiel …“

Ohne Rettung, keiner, auch nicht sie selbst möcht’ sich heraufzieh’n
Kein Versuch, ihm zu entfliehen.

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Ein positives Gefühl verbinde ich damit. Wer erkennt die Sachhälfte? ♥

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Risiko

‎”Wer mit dem Feuer spielt, kann sich verbrennen … Was aber wenn das Feuer das einzige Licht ist[?] [Und es ist] besser [zu riskieren] als aus Angst im Dunkeln zu warten!” Para (vorherig M)

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Eine andere Sichtweise

“Nicht das, was der Mensch vor sich sieht sondern das, was er im Herzen trägt – Wünsche, Emotionen – ist es, was sein Leben mit Freude schmückt. Das Erfüllen genannter Wünsche bedeutet das Zerstören, das Töten, dieses inneren Glücks. Es wird aus den Augen verloren, denn es ist ein Zug des Menschen, alles als Besitz Erachtete über kurz oder lang als wertlose Gewohnheit beiseite zu legen. Der Inhalt und das Brennen des Herzens hat hingegen Bestand.” 9. November 2011

M: “Ich denke das Erfüllen dieser Wünsche bedeutet nicht das Zerstören sondern eher den Aufstieg in eine andere – nennen wir es – Dimension. [Es ist ein] Fehler (…) diese Dimension nicht [zu] wertschätzen. Diese [wird man dann] zerstören … wenn [man] jedoch weiß, was [man] tut dann hat [man] nichts zu befürchten …”

Zur Erläuterung, um nicht ständig darin rumzuschreiben: Das Wertschätzen und Zerstören bezieht sich auf das weitere, das sinnlose, Begehren von höheren Dimensionen und das Missachten beziehungsweise Vergessen des Erreichten.

Anbei danke ich für schon fast abartig viele Stunden, Tage, Wochen des Schriftwechsels, dieses stundenlange, aufschlussreiche Telefonat mit dir und deine ‘Deutschlandreise’ zu mir. :)

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Spiel mit Worten

… und was dabei eventuell Brauchbares rauskommt.

“Leid, Mitleid, Selbstmitleid (Klimax) … alles miese Geschichten und insgesamt eine schwierige Kiste …”

“Wie viel Dioptrien muss man denn haben, um so blind zu sein?! So sehr kann doch keiner die Augen verschließen …”

“Auf der Flucht vor etwas … kann man ins Unglück rennen – muss man aber nicht – man kann auch seinem Glück nur mit rasanterem Tempo entgegenkommen.”

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Aktiv oder passiv?

‎”Was entscheidet darüber, ob wir abwarten, bis sich die Welt vor unseren Augen aufbaut und sie dann betreten oder ob wir das leere Land betreten und unsere Welt um uns herum Stück für Stück selbst erbauen?” Sandra Kunze

Ich frage mich hierbei: Ist das Resultat dasselbe?

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